Kurzmeldungen für Aalen DFPP - Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege
DFPP - Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege
Die psychiatrische Pflege in Deutschland muss sich wissenschaftlich fundiert weiterentwickeln, die Pflegepraxis braucht fachliche-inhaltliche Impulse; die Berufsgruppe braucht eine berufsständische Vertretung.
DFPP - Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege
Die Zentrale Ethikkommission bei der Bundesärztekammer hat einen Arbeitskreis "Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie" gegründet.
Am 04.05.2012 fand in Berlin eine Expertenanhörung mit Fragen an Vertreter von Betroffenen, Angehörigen, Ärzten, Richtern, Betreuern, DGPPN, DGSGB, DFPP, Aktion Psychisch Kranke e.V, Für alle Fälle e.V. statt
Für die DFPP nahm Bruno Hemkendreis an der Anhörung teil. Der vollständige Beitrag der DFPP ist im Mitgliederbereich einsehbar.
Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe ?Weiterentwicklung der Pflegeberufe? hat am 01.03.2012 die ?Eckpunkte zur Vorbereitung des Entwurfs eines neuen Pflegeberufsgesetzes? vorgelegt. Darin wird eine grundlegende Modernisierung der Pflegeausbildungen mit wachsenden beruflichen Anforderungen an die Pflege skizziert und zur öffentlichen Fachdiskussion aufgerufen.
Die DFPP begrüßt, dass sich die Politik in Form einer ministerien- und länderübergreifenden Arbeitsgruppe der dringend erforderlichen Modernisierung der Pflegeausbildung annimmt und dabei etliche, von Pflegeverbänden langjährig eingeforderte Themen aufgreift. Explizit befürworten wir die Förderung der hochschulischen Erstausbildung und das Konzept zur generalistischen Pflegeausbildung. Allerdings gibt es an einigen Stellen doch erheblichen Nachbesserungsbedarf.
vollständige Stellungnahme (.pdf)
Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege veröffentlicht die Übersetzung der Turku-Deklaration
Die Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) freut sich unter Ihrer Schirmherrschaft die deutsche Übersetzung der Turku-Deklaration zu veröffentlichen. "Der Beitrag der Psychiatrischen Pflege zur Versorgung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen" wurde unter der Schirmherrschaft der DFPP und der Schweizer Akademischen Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege übersetzt.
Die DFPP nimmt Stellung zu einem Werbespot (www.patverfue.de) und der darin beworbenen Patientenverfügung, weil wir die Darstellungen in Spot und Verfügung, sowie dem auf der Homepage verfügbaren Handbuch, für teilweise problematisch halten und gerne einen Dialog mit den Initiatoren über eine Verbesserung der psychiatrischen Behandlung beginnen möchten.
Besitzstandswahrung oder patientenorientierte Zusammenarbeit?
In ihrer ?Resolution zur Delegation? vom 23.02.2012 haben mehrere ärztliche Verbände vor der Übertragung von Aufgaben an nichtärztliche Berufe gewarnt und damit ihren Anspruch auf die Monopolstellung im Deutschen Gesundheitswesen bekräftigt. Anlass der Resolution ist eine Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Neuverteilung von Aufgaben im Gesundheitswesen.
Gemeinsame Resolution der DKG, des VKD und der psychiatrischen und psychosomatischen Verbände zum Entwurf eines ?Gesetzes zur Einführung eines pauschalierten Entgeltsystems für psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen?
?Die Besonderheiten in der Versorgung psychisch kranker Menschen finden bei der Entwicklung des neuen Vergütungssystems für die Leistungen der psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken noch keine akzeptable Berücksichtigung.? Zu dieser übereinstimmenden Einschätzung kämen alle maßgeblichen psychiatrischen und psychosomatischen Verbände sowie die Träger der Krankenhäuser. Sie hätten sich mit einer gemeinsamen Resolution an die Politik gewandt, um die Gewichtigkeit des Anliegens deutlich zu machen. Baum erläuterte: ?Das Vergütungssystem muss sich an der Versorgung orientieren, nicht umgekehrt.?
An der Katholischen Hochschule Mainz, Hochschule für Soziale Arbeit, Praktische Theologie sowie Gesundheit und Pflege, Catholic University of Applied Sciences Mainz ist im Fachbereich Gesundheit und Pflege eine Stiftungsprofessur ?Erweiterte Pflegekompetenzen bei langfristigem Versorgungsbedarf (Schwerpunkt Psychiatrie)? mit einer vollen Stelle zum Sommersemester 2013 zu besetzen.
Die Stiftungsprofessur erstreckt sich auf einen Zeitraum von sieben Jahren. Eine Verstetigung wird angestrebt. Die Stelleninhaberin/der Stelleninhaber soll Praxis und Wissenschaft der Pflege mit der Ausrichtung auf erweiterte Pflegekompetenzen bei langfristigem Versorgungsbedarf (Schwerpunkt Psychiatrie) vertreten.
zur vollständige Ausschreibung
Am 16. Januar 2012 fand die 2. Konsensuskonferenz der Psychiatrischen Pflege in Gütersloh statt. Die BFLK, mit ihrem Netzwerk Entgelt und ihrem Sprecher Michael Löhr, hatte nach 2011 zum zweiten Mal eingeladen und es kamen Teilnehmer aus ganz Deutschland um einen Konsens über die eingereichten Änderungsvorschläge für den OPS 2013 zu erreichen. Jeder einzelne Vorschlag wurde diskutiert um am Ende einen gemeinsamen und einreichungsfähigen Vorschlag zu bekommen.
"Die DFPP ist der Vision verpflichtet, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Einschränkungen und ihre Bezugspersonen die erforderliche Hilfe und Begleitung erhalten, um ihren Lebensalltag selbstbestimmt zu gestalten. Alle Menschen sollen integriert im nicht-stigmatisierenden Umfeld sein, Wohlbefinden erfahren und sich in ihren persönlichen Hoffnungen und Zielen unterstützt fühlen. Pflegehandeln dient diesen Zielen wie auch der Prävention von psychischen Krankheiten und Krisen."
Auf der heutigen konstituierenden Sitzung der DFPP in der Uniklinik Köln, wurde die erste Präsidiumsspitze (Vorstand) gewählt.
Für die Dauer von drei Jahren stehen nun diese drei Personen unserer Fachgesellschaft vor:
Ruth Ahrens (Präsidentin und Vorstandsvorsitzende)
Bruno Hemkendreis (Vize-Präsident und Stellvertreter)
Uwe Genge (Vize-Präsident und Stellvertreter)
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